Albrecht Winter wurde 1970
in Rüdersdorf bei Berlin geboren.
Aufgewachsen in einem Kantorenhaushalt, prägten
ihn früh protestantische Kirchenmusiktraditionen
und das Musizieren zu Hause. Prof. Klaus Hertel
entwickelte seine geigerischen Möglichkeiten
während Spezialschulzeit und Studium
in Leipzig. Nach einer eineinhalbjährigen
Assistenz an der Leipziger Musikhochschule
wurde Albrecht Winter 1997 Konzertmeister
der II. Violinen im Gewandhausorchester Leipzig.
Diese Position gab er 2003 zugunsten einer
Professur für Violine und Fachdidaktik
in Köln / Wuppertal auf.
Kennzeichnend für Albrecht Winter ist
seine Vielseitigkeit. In den 90er Jahren sorgte
seine Wanderausstellung zur "Kunst im
Ghetto Theresienstadt“ für Aufsehen.
Seit 20 Jahren konzertiert er mit dem Vokalensemble
„Collegium Canticorum“, und sein
Salonorchester Cappuccino hat mit der erfolgreichen
Konzertreihe „Das gibt´s nur einmal“
Kaffeehausmusik in Leipzig erst salonfähig
gemacht!
Winters 4. Preis beim Internationalen Bachwettbewerb
1992 resultierte auch aus seiner intensiven
Auseinandersetzung mit der Klangsprache des
18. Jahrhunderts. Das Bemühen, Erkenntnisse
der historischen Aufführungspraxis auf
das moderne Instrumentarium zu übertragen,
prägt (neben einer großen Repertoireneugier)
sein Musizieren mit dem NBCM.
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